![]() Mirjam Pressler erzählt die weltberühmte Golemlegende neu, wonach Rabbi Löw in Prag um 1600 einen künstlichen Menschen aus Lehm erschuf, um die Menschen im jüdischen Ghetto vor Pogromen zu schützen. Der Roman über den 15-jährigen Jankel, dem Neffen des Rabbi, und Josef, dem künstlich geschaffenen hässlichen Synagogendiener, bezieht seine Faszination auch aus der Lust am Unheimlichen. Zugleich ist er eine Einführung in die jüdische Religion, die so reich an Legenden und Mythen ist. Wer, wenn nicht Mirjam Pressler, könnte solch eine Geschichte erzählen? |

