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Prominente Stimmen zum Lesen

Viele prominente Persönlichkeiten lesen gerne und haben uns für die Gestaltung dieser Seite in sehr persönlichen Statements mitgeteilt, welchen Stellenwert Lesen für sie hat.

 



Herbert Rosendorfer, Schrifsteller und Jurist

 

"So etwas wie StadtLesen gehört verboten. Da wird die Droge L e s e n rücksichtslos verbreitet. Ganze Bevölkerungskreise werden ergriffen. Da sieht man Alt und Jung, ehrwürdige Greise, brave Hausfrauen, Jugendliche, Arbeiter, Richter, Models, ja selbst Amtspersonen in – man verzeihe mir, daß ich den Ausdruck gebrauche: B ü c h e r vertieft ! Keine Augen und Ohren mehr für etwas anderes. Redet man sie an, erntet man einen hilflos-verschreckten Blick, der aus dem Buch auftaucht. Entsetzlich ! Verantwortungslos wird die Bevölkerung dem L e s e n  ausgeliefert. Da gibt es Bücher, die vor hundert und mehr Jahren geschrieben wurden. Was da alles drin steht ! Und erst die modernen ! Nicht auszudenken. Und nicht genug damit, daß dieser sogenannte L e s e s t o f f auf offener Straße angeboten wird, nein, die Leute können das gefährliche, ansteckende Zeug mit nachhause nehmen.

 

Ich warne: durch dieses StadtLesen wurden schon viele bisher unbescholtene Menschen zum Lesen von Büchern verführt. Kommen nicht mehr davon los ! Kaufen Bücher, die gesinnungslose Schriftsteller verfaßt, hemmungslose Verleger unter die Leute gebracht haben…

 

Wehret den Anfängen ! Bevor die Droge L e s e n auch noch die Analphabeten erfaßt."

 

Herbert Rosendorfer

Vorsitzender des Verbandes

anerkannter Dorftrotteln

 



Jens Petersen, Autor

 

"StadtLesen holt den Marktplatz ins Wohnzimmer - oder umgekehrt? Ein äusserst charmantes Ereignis; das Gegenteil mancher Lesung, bei der die Gäste sich fühlen wie in einer Legebatterie."

(Info: www.jenspetersen.eu)



Alfred Komarek, Österreichischer Bestseller-Autor

Interviewausschnitt von Alfred Komarek aus dem Wochenmagazin TIPS
TIPS: Die Aktion "StadtLesen" will das Interesse am Lesen fördern. Was halten Sie von solchen Projekten?

Komarek: "Die tägliche Überdosis an Bildern, die in immer rascherer Folge Neugier vorübergehend und oberflächlich zufrieden stellt und die Fantasie abtötet, verlangt nach einer Gegenwelt, in der es Freude macht, den eigenen Kopf die eigenen Gedanken einzubringen".



Mag. Ute Steinbacher, Unternehmerin von Steinbacher Dämmstoffe in Erpfendorf in Tirol

„Als zukunftsorientiertes Unternehmen, das dem Klimaschutz und damit der Nachhaltigkeit besondere Wichtigkeit schenkt ist Lesen ein zentrales Thema für uns. Lesen ist, als Gegenwelt zur hektischen Internetwelt, besonders in behaglichem Wohnklima gemütlich und genussvoll.“



Roland Adrowitzer, ORF Reporter

Lesen bedeutet für mich Flucht aus dem Alltag. Am liebsten flüchte ich in vergangene Zeiten, in Biographien oder historische Romane. „Radetzkymarsch“ von Joseph Roth, „Sternstunden der Menschheit“ von Stefan Zweig oder der „Zauberberg“ von Thomas Mann lassen einen Journalisten, der leidenschaftlich gern mit Wörtern arbeitet, vor Neid erblassen. Diese Sprache ist einzigartig, diese Bildung phänomenal.



Hera Lind, Bestsellerautorin

Lesen ist ein unverhoffter Traum, ein Kurzflug oder auch ein Langstreckenflug - in eine andere, spannende Welt. Lesen ist Kino im Kopf - Lesen ist Luxus. Lesen ist Belohnung, Entspannung und manchmal eine kleine Flucht. Lesen ist die Insel, für die man reif ist.



Armin Assinger, ORF-Moderator

Irgendwo habe ich einmal den Satz gehört: „Lesen ist Abenteuer im Kopf!“ Und wer will nicht Abenteuer bestehen, den Helden in Augenhöhe durch den Roman begleiten und am Ende die große Liebe finden? Lesen entspannt und fördert die Fantasie. Ein gescheiter Mensch hat einmal gesagt: Fantasie ist viel wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt!

 



Thomas Brezina, Kinderbuchautor

Wunder sind überall rund um uns, man muss sie nur sehen wollen.
Wunder stecken in Büchern, man muss sie nur lesen.



Elfi Eschke, Schauspielerin

In heutigen Zeiten neigt der Mensch wieder einmal dazu sich auf bequemste Art unterhalten zu lassen. Fernsehen, DVD, Computerspiele, Animation in den Urlaubshotels, etc. Also ticken die Menschen im ähnlichen Rhythmus, haben beinahe idente Wahrnehmungen, stumpfen ab. Menschen, die lieber bzw. als Ausgleich lesen, bei diesen wächst die Phantasie, Kreativität, Vorstellungskraft, Individualität. Sie unterscheiden sich im Denken und Handeln voneinander und von den Erstgenannten, sind sicher weniger verführbar als die Nichtleser vor allem von extrem denkenden Politikern. Sie sind in der Lage sich gut auszudrücken da sie einen größeren Wortschatz haben und sind auch in der Lage sich verbal zu wehren - anstatt mit Gewalt. Schon Kindern sollten Eltern das Lesen nahe bringen.

 



Alfons Haider, Sänger, Musicalstar und Moderator


Für mich ist Lesen Bildung. Und Bildung ist Leben!



Herbert Gschwendtner, Buchautor und Moderator

Lesen heißt für mich eintauchen in Themen und Geschichten um zu entspannen, zu lernen und um Erfahrungen zu sammeln. Dabei können sich Gefühle entwickeln, mein geistiges Auge entfalten und mir Bilder signalisieren, an die ich im täglichen Leben nicht komme.

 



Roman Rafreider, Moderator

Es gab einmal einen wunderschönen Werbeslogan: Lesen ist Abenteuer im Kopf. Schöner kann man es nicht ausdrücken. Tatsächlich verbringe ich jede freie Minute mit  Lesen, und es ist so wunderbar zu beobachten, wie mein 8-jähriger Sohn das erlebt und übernimmt und inzwischen ebenfalls mit Leidenschaft liest. Lesen verändert den Menschen zum Postiven.



Christoph Feurstein, Journalist und Moderator


Lesen gehört für mich zum Leben wie essen oder schlafen. „Das Abenteuer im Kopf“ ist ein perfekter Ausgleich zu meiner Arbeit mit realen Bildern fürs Fernsehen. Aufgrund meiner Leidenschaft für Bücher habe ich Germanistik und Theaterwissenschaft studiert und konnte so mein Hobby vertiefen. Bücher und das Lesen prägen  meine Arbeit als Journalist, geht es doch in der Literatur um die großen Gefühle, die den Menschen beschäftigen. Genau mit diesen Gefühlen beschäftige ich mich auch als Journalist. Durch das Lesen habe ich gelernt, Geschichten zu erzählen und bei ZuseherInnen Gefühle zu wecken. Es war für mich ein riesen Abenteuer, selbst ein Buch zu schreiben.


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